So teuer wie nie zuvor

Die 60 Kantonsrätinnen und Kantonsräte verdienten im vergangenen Jahr zusammen 450 000 Franken – so viel wie noch nie.

«Jede Putzfrau verdient mehr als wir.» Das sagte SVP-Kantonsrat Arnold Isliker vor knapp zwei Jahren, als der Schaffhauser Kantonsrat beschloss, sein eigenes Sitzungsgeld zu erhöhen: von 180 auf 200 Franken pro vierstündige Sitzung.

Hämische Kommentare musste sich Isliker in Leserbriefen und in den sozialen Medien gefallen lassen. «Putzfrauen hätten diesen Lohn verdient» und «Egoismus pur» lauteten einige der Aussagen. Auch die Schaffhauser Nachrichten sprachen in einem Kommentar von einem «falschen Signal» und rechneten hoch: 200 Franken pro Sitzung entsprächen einem Monatslohn von knapp 9000 Franken.

Aber, wie viel verdienen sie wirklich, die Damen und Herren im Schaffhauser Kantonsrat? Exakte Zahlen wurden bis dato nicht öffentlich bekannt gegeben. Einzig die Gesamtkosten des Parlaments werden jeweils in der Staatsrechnung ausgewiesen. Und diese zeigen: Im vergangenen Jahr war das Parlament so teuer wie nie zuvor. 300 000 Franken verdienten die 60 Kantonsrätinnen und Kantonsräte an regulären Sitzungsgeldern. Hinzu kommen 150 000 Franken für Kommissionssitzungen.

Rechnet man die Fraktionsentschädigungen hinzu, steigen die Ausgaben des Kantons an die Ratsmitglieder und die Parteien auf eine halbe Million Franken.

Teurer trotz kleinerem Parlament

Die Kosten des Parlaments waren immer wieder Thema politischer Schlachten. 2003 lancierte die FDP die Volksinitiative «60 Kantonsräte sind genug», die ein Jahr später gegen den Widerstand aller anderen Parteien mit 70 Prozent Ja-Anteil vom Stimmvolk klar angenommen wurde.

«Mit 60 statt 80 Ratsmitgliedern lassen sich über 100 000 Franken pro Jahr einsparen», sagte der damalige FDP-Parteipräsident Christian Heydecker seinerzeit in den SN.

Per Anfang 2009 wurde die Volksinitiative umgesetzt. Die Kosten sanken gegenüber dem Jahr 2008 – als der Kantonsrat zum letzten Mal 80 Mitglieder umfasste – allerdings nur um 40 000 Franken. Dies, weil per Januar 2009 einerseits das Sitzungsgeld erhöht (von 150 auf 180 Franken) und andererseits erstmals die sogenannte Fraktionsentschädigung eingeführt wurde. Heute umfasst die Fraktionsentschädigung 800 Franken pro Ratsmitglied, also 48 000 Franken. Auch aus diesem Grund kostet das verkleinerte Parlament inzwischen 90 000 Franken mehr als das 80-köpfige Gremium im Jahr 2008.

Kommt hinzu, dass das Parlament 2017 26 Halbtagessitzungen benötigte, um seinen Geschäften nachzukommen. Auch das ist ein neuer Höchstwert. Zum Vergleich: 2006 waren es erst 18 Halbtagessitzungen.

Trotz der steigenden Kosten sieht Christian Heydecker derzeit keinen dringenden Handlungsbedarf. Hingegen sei die aktuelle Entwicklung für ihn eine Bestätigung, dass die Ini-tiative «60 Kantonsräte sind genug» nötig war: «Ohne diese Initiative wären die Kosten heute noch viel höher», sagt Heydecker. Ausserdem sei das Parlament mittlerweile effizienter, die Traktandenliste kürzer, die Kommissionen kleiner.

Gleichwohl möchte Heydecker nicht, dass sein persönlicher Lohn als Kantonsrat in den Medien puliziert wird. Als eines von wenigen Mitgliedern des Rates hat er eine Anfrage der AZ auf Offenlegung der Entschädigungen abgelehnt. Aufgrund der Anzahl Ratssitzungen lässt sich aber berechnen, dass seine Entschädigungen 2017 mindestens 4400 Franken betragen haben. Heydecker war laut den Protokollen an 22 der 26 Sitzungen durchgehend anwesend. An wie vielen Kommissionssitzungen der freisinnige Kantonsrat teilnahm, ist nicht bekannt.

Der Präsident verdiente am meisten

48 Kantonsrätinnen und Kantonsräte haben dem Sekretariat die Einwilligung gegeben, ihre Entschädigungen gegenüber der AZ herauszugeben. Die Zusammenstellung des Ratssekretariats zeigt:

Von den 48 Kantonsräten, die ihre Entschädigungen offenlegen, haben 2017 Thomas Hauser (FDP), Marcel Montanari (JF) und Peter Scheck (SVP) am meisten verdient. Das erstaunt nicht. Thomas Hauser amtierte in besagtem Jahr als Präsident des Kantonsrats und leitete die Sitzungen des Gremiums. Der Präsident erhält jeweils das doppelte Sitzungsgeld, also 400 statt 200 Franken.

Marcel Montanari ist Präsident der Geschäftsprüfungskommission (GPK), der wichtigsten Kommission des Rates. Auch er erhält für die Leitung der Kommissionssitzungen den doppelten Lohn. Ausserdem erhalten die Mitglieder der GPK eine pauschale Vergütung. Zum Vergleich: 2015, als der GPK-Präsident noch Patrick Strasser (SP) hiess, wurden für dieses Amt inklusive Reiseentschädigungen 16 300 Franken ausbezahlt.

Peter Scheck erhielt unter anderem für das Präsidium der Justizkommission sowie für die Leitung mehrerer weiterer Kommissionen die doppelte Entschädigung.

Am anderen Ende der Rangliste stehen die beiden SVP-Kantonsräte Herbert Hirsiger und Hansueli Graf sowie der in diesem Sommer zurückgetretene AL-Politiker Till Aders. Alle drei haben 2017 weniger als 4500 Franken verdient. Dies, weil sie entweder an vielen Ratssitzungen abwesend waren oder kaum in Kommissionen mitgearbeitet haben.

Stundenlohn unter 25 Franken

Rechne man die Vorbereitungszeit hinzu, verdiene ein Kantonsrat zwischen 15 bis 25 Franken pro Stunde, schätzen diverse Politikerinnen und Politiker von SVP, SP, AL und CVP. «Die Aussage von Arnold Isliker ist daher richtig», sagt Kantonsrat Urs Capaul (Grüne).

Von diesem Lohn müssen nahezu alle Ratsmitglieder nochmals einen Teil an ihre Partei abgeben. Das zeigt eine Umfrage der AZ unter den Fraktionspräsidenten. Bei der SP und der SVP sind es pauschale Beiträge: «Jedes SP-Ratsmitglied gibt drei Sitzungsgelder pro Jahr an die Partei ab, das sind aktuell 600 Franken pro Person», sagt SP-Fraktionspräsident Kurt Zubler. Bei der SVP ist es leicht mehr: 625 Franken pro Jahr bzw. 2500 Franken pro Legislatur. «Als Rückstellung für den nächsten Wahlkampf», so SVP-Fraktionspräsident Peter Scheck.

Grüne und Grünliberale geben gar 50 Prozent der ordentlichen Sitzungsgelder an die Partei ab, dafür dürfen sie die Einnahmen aus Kommissionssitzungen vollständig behalten. Die Mitglieder der AL liefern 33 Prozent aller Entschädigungen an die Partei ab, bei der CVP sind es mindestens 10 Prozent.

Auch bei der FDP gibt es eine Abgabe. Wie hoch diese ist, will Fraktionspräsident Beat Hedinger aber nicht bekannt geben.

Von der Fraktionsentschädigung profitieren die Ratsmitglieder persönlich kaum, einzig ein paar Spesen würden damit bezahlt, sagen die Fraktionspräsidenten. Der Rest fliesse grösstenteils in die Parteikassen, bei der FDP sogar zu 100 Prozent.

Marcel Montanari, der in den letzten drei Jahren stets zu den «Topverdienern» im Kantonsratssaal gehörte, findet die Entschädigungen eher zu tief als zu hoch. «Wir Kantonsräte arbeiten günstiger als zwei Regierungsräte zusammen», sagt er.

Damit hat er recht: Die fünf Schaffhauser Regierungsräte verdienen pro Nase 260 000 Franken im Jahr.

Dieser Artikel erschien am 23. November in der «Schaffhauser AZ».

Neuhausen soll kein Beringen werden

Notwendige Verdichtung oder «Klientelpolitik»? Neuhausen stimmt über eine neue Bauordnung ab. Das Abstimmungsmagazin ist so dick wie ein Buch.

Im Zentrum wird genau festgelegt, wo wie hoch gebaut werden darf. Grafik: Planungsbericht im Abstimmungsmagazin
Im Zentrum wird genau festgelegt, wo wie hoch gebaut werden darf. Grafik: Planungsbericht im Abstimmungsmagazin

Vielleicht ist es das dickste Abstimmungsmagazin aller Zeiten. Grafiken, Pläne und haufenweise Bauordnungsartikel finden sich darin. Fein säuberlich ist jedes Grundstück aufgeführt, das umgezont werden soll. Total: 132 Seiten. «Einen imposanten Stapel Papier» nennt Gemeindepräsident Stephan Rawyler die Broschüre zu den Abstimmungen über den Neuhauser Zonenplan und die neue Bauordnung, über die parallel abgestimmt wird.

Doch das allein genügt nicht, dachte sich die Gemeinde und initiierte zusätzlich noch drei Infoveranstaltungen. Eine fand in der Aula des Schulhauses Gemeindewiesen statt.

Es ist Donnerstagabend. Draussen ist es längst dunkel. Vereinzelt spenden ein paar Strassenlaternen ein wenig Licht. Drinnen, in der hell erleuchteten Aula, versammeln sich etwa 25 Personen, darunter viele lokale Politiker. Der durchschnittliche Gast ist männlich, hat keine oder graue Haare. CVP-Einwohnerrat Thomas Theiler nutzt die Gelegenheit und verteilt Flyer gegen den Zonenplan. «Masslos» und «Unverantwortlich» steht in Grossbuchstaben darauf geschrieben.

Bis zu 40 Meter hoch

Konradin Winzeler schreitet ans Mikrofon. Der Raumplaner hält das Einleitungsreferat: Man müsse die grossen Zusammenhänge sehen. Vorgaben von Bund und Kanton, Entscheide des Stimmvolks, Quartiergespräche, jahrelange Arbeit. Und jetzt also ist es so weit. Jetzt wird abgestimmt. Winzeler hält das Abstimmungsmagazin in die Höhe: «Ich hoffe, Sie können damit einen fundierten Entscheid fällen.»
Im Detail mag es kompliziert sein, im Grundsatz ist es einfach. Es geht darum: Wo in Neuhausen soll gebaut werden, wie hoch soll gebaut werden, bzw. soll überhaupt noch mehr gebaut werden?
Eine Neuerung betrifft das Zentrum. Wird der Zonenplan am 25. November angenommen, soll es an einigen Standorten unter Auflagen möglich sein, Gebäude von bis zu 40 Metern Höhe zu bauen (siehe Grafik). Darunter fällt das Areal des heutigen Werkhofs, das freigespielt wird.

Auch das Gebiet der Gärtnerei beim Rosenbergschulhaus würde umgezont werden, von einer Zone für öffentliche Bauten in die Wohnzone 3. Eine allfällige Erweiterung des Rosenbergschulhauses könnte laut Abstimmungsmagazin beispielsweise auf der grünen Wiese, dem Trainingsplatz zwischen Gärtnerei und Turnhalle, realisiert werden. Ähnlich also wie beim Kirchackerschulhaus, wo derzeit ein Erweiterungsbau auf dem früheren Pausenplatz entsteht.

«Dass Pausen- und Trainingsplätze für Schulhäuser weichen müssen, während gleich nebenan öffentliches Land an private Investoren verkauft werden soll, geht mir gegen den Strich», sagt AL-Einwohnerrätin Nicole Hinder. «Das ist Klientelpolitik. Kinder brauchen ihre Freiräume.» Hinder schlägt stattdessen eine Zwischennutzung mit einem Gemeindegarten oder einem Erlebnisspielplatz vor. In 20 Jahren, wenn tatsächlich noch mehr Wohnraum benötigt werde, könne man das Grundstück immer noch verbauen.

Gemeindepräsident Stephan Rawyler (FDP) hält dagegen: «Verkäufe, sollte es dazu kommen, sind jetzt beim Zonenplan nicht das Thema, dazu wird es separate Abstimmungen geben.» Zudem gebe es in diesem Quartier viele Einfamilienhäuser und genügend Grünflächen. «Es gibt keinen Bedarf für einen Park oder einen Spielplatz, hingegen ist die Lage für Wohnungen attraktiv.»

Die Zürcher anlocken

Fast 30 Jahre alt ist der aktuell gültige Neuhauser Zonenplan inzwischen. Und so weit sind sich alle einig: Es braucht einen neuen. Doch wie er genau aussehen soll, der neue Zonenplan, hier gehen die Meinungen auseinander.

Zurück in die Aula des Schulhauses Gemeindewiesen: Nach dem Vortrag von Raumplaner Winzeler erhalten die Befürworter um die Einwohnerräte Arnold Isliker (SVP) und Markus Anderegg (FDP) das Wort. Die «Argumente contra» sind hingegen kein offizielles Traktandum.

Architekt Anderegg lobt den sogenannten Gestaltungsbeirat, der neu eingeführt werden soll. Dieses Gremium, dem neben zwei Gemeinderäten auch drei Experten aus den Bereichen Architektur, Landschafts- und Umgebungsgestaltung angehören werden, wird künftig Quartierpläne prüfen. «Bis jetzt konnte der Gemeinderat relativ selbstherrlich, sage ich mal, über Bauprojekte entscheiden», sagt Anderegg.
Ausserdem hat der freisinnige Einwohnerrat die Finanzen im Blick: «Wir brauchen einen marginalen Zuzug an neuen Leuten, die hier Steuern zahlen.» Es ist klar, wer gemeint ist: die reichen Zürcher.

Arnold Isliker doppelt nach und fragt in die Runde: «Sollen wir denn wie die Beringer ins Grüne bauen? Etwa beim Chlaffental, wo es keinen ÖV gibt?»

Bauen für die Rendite

Nach einer Stunde wird die offene Diskussion eröffnet. Die Gäste – sofern sie keine Politiker sind – bleiben mehrheitlich skeptisch.

Eine Person kritisiert die Erhöhung der Ausnützungziffer, die beispielsweise in der Wohnzone 3 von 0,6 auf 0,8 angehoben werden soll. Konkret heisst das: Es darf dichter gebaut werden.

Eine Stimmbürgerin nimmt das Votum auf: «Wenn höher gebaut und die Ausnützungsziffer erhöht wird, steht dann nicht die Hälfte der neuen Wohnungen leer?»

SVP-Mann Isliker entgegnet: «Wir müssen uns alle an der eigenen Nase nehmen. Unsere Pensionskassen müssen Rendite machen, und bei den Banken bekommen sie keine Zinsen mehr. Darum müssen sie bauen.» Und weiter: «Die Jungen stören sich nicht an Hochhäusern, die sehen das anders als wir. Wir machen das ja für die Zukunft.»

Verhärtete Fronten

Bis hierhin hat er still zugehört, nur hin- und wieder leise den Kopf geschüttelt: Dann muss CVP-Einwohnerrat Thomas Theiler seinem Ärger Luft verschaffen. Er holt zum Monolog aus: «Der Leerwohnungsbestand steigt. Wollen wir so viele leere Wohnungen? Und die Zürcher. Fragen Sie mal die Zürcher, ob sie überhaupt wissen, wo Neuhausen ist!» Ausserdem werde der Verkehr zunehmen, dafür genüge die Infrastruktur nicht.

Gemeinderat Dino Tamagni (SVP) kontert: Die Infrastruktur reiche für zusätzliche 2’500 Personen.

Nach knapp zwei Stunden ist Schluss. Draus­sen, an der Bushaltestelle, wartet eine Besucherin auf den 1er-Bus. Sie ist aufgebracht. «Immer die Märligschichte», sagt sie. Sie werde dagegen stimmen.

Dieser Artikel erschien am 15. November in der «Schaffhauser AZ».

Das Schweigen der Richterin

Die langjährige Oberrichterin und nebenamtliche Bundesrichterin Cornelia Stamm Hurter (SVP) hält bewusst zurück, was sie von der Selbstbestimmungsinitiative ihrer Partei hält.

Ernst Landolt sitzt am Steuer eines Traktors und sagt dem «Blick»: «Ich werde ein Nein zur Durchsetzungsinitiative in die Urne legen.»

Ausgerechnet ein SVP-Regierungsrat lehnt die Initiative der eigenen Partei ab. Ein Nackenschlag für die «Volkspartei». Die Durchsetzungsinitiative scheitert. Das war vor drei Jahren.

Nun kommt Ende November die nächste Ini­tiative aus der SVP-Küche an die Urne: die Selbstbestimmungsinitiative, die gemäss SVP-Argumentarium «die direkte Demokratie und damit das Erfolgsmodell Schweiz» schützen soll. Die Absicht: Demokratisches schweizerisches Verfassungsrecht soll im Konfliktfall gegenüber internationalem Recht Vorrang haben.

Organisationen wie Amnesty International Schweiz bezeichnen das Volksbegehren als «Anti-Menschenrechts-Initiative». Und Helen Keller, Schweizer Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, sagt gegenüber dem «Blick», die Initiative sei «ein Angriff auf das Bundesgericht». So viel ist klar: Es geht um die Justiz und um den Rechtsstaat.

Was sagt Cornelia Stamm Hurter, die über 20 Jahre lang als Schaffhauser Oberrichterin und nebenamtliche Bundesrichterin tätig war, zur Initiative ihrer Partei?

Kurz gesagt: nichts. Der Regierungsrat habe beschlossen, sich nicht zur Selbstbestimmungsinitiative zu äussern, lässt die Finanzdirektorin auf Nachfrage der «az» ausrichten.

Die Zurückhaltung der Schaffhauser SVP-Regierungsrätin zeigt sich auch auf Social Media. Cornelia Stamm Hurter gefällt beispielsweise die Facebook-Seite von SVP-Nationalrat Gregor Rutz. Unter die Seite «Selbstbestimmungsinitiative» hat sie jedoch kein Like gesetzt.

Auch dem sogenannten «Komitee Juristinnen und Juristen für die Selbstbestimmungsinitiative» gehört die Regierungsrätin nicht an. Und am kantonalen Parteitag, an dem – ohne Gegenstimme, bei einer Enthaltung – die Ja-Parole gefällt wurde, war sie nicht anwesend.

Die ehemalige Richterin will offenbar bewusst keine Position beziehen, weder innerhalb der Partei noch in der Öffentlichkeit – auch nicht als Fürsprecherin der Initiative.

Auch ihr Regierungsratskollege Ernst Landolt äussert sich nicht zum Volksbegehren. Er sagt aber, er habe sich am Parteitag der Stimme enthalten.

Dieser Artikel erschien am 8. November in der «Schaffhauser AZ».